Some more of Vietnam

(english version coming soon)

Typisch Vietnam?

charming hotel

charming hotel room

„Ich nehme drei Bananen.“
„20.000“
„wie bitte?“
„20.000“
„Wie waers mit 50.000?“
„20.000“
„Ach, Quatsch, wie waers mit 100.000….. 200.000, nein, 2.000.000….. 3.000.000 Dong“
„20.000“
„250.000.000 Dong“
In Hoian, im allertouristischsten alten Stadtviertel handele ich die Frau, die mir ihre Bananen verkaufen will, auf 300 Euro pro Banane hoch. Die Frau geht auf 10.000 runter. Ich lasse sie mit ihren Bananen stehen und denke mir, „für wie dämlich hält die mich eigentlich?“ – Denn der reguläre Preis für diese drei schon sehr überreifen Bananen liegt ungefähr bei einem Zehntel.

In einem Dorf gehe ich in ein Restaurant, die Bedienung kommt, ich zeige auf das Essen, welches ein anderer Gast gerade vor sich hat: „das möchte ich.“ und frage sie noch nach dem Preis. „50.000“ Als sie weg ist, frage ich den Gast, was er dafür bezahlt: „30.000“
Und Tschüss.

Woanders bestelle ich mir Nudelsuppe. Nachdem ich aufgegessen habe, verlangt die Frau 30.000. Ich bezahle den regulären Preis, lege 20.000 auf den Tisch und gehe.

Ich bin echt genervt. An jedem Tag versucht mindestens eine (ich sage bewusst „eine“), mich zu bescheissen. Aber ich wusste, dass so etwas kommen würde.

Es ueberrascht mich dann tatsächlich, wenn die Menschen mir von vornherein den regulären Preis sagen. Diese Menschen gibt es auch, und ja, sie sind in der Mehrheit und je weiter ich nach Süden radele desto ehrlicher sind die Menschen und desto weniger versucht frau, mich zu bescheissen.

Einmal wollte ich meine Suppe bezahlen, doch die Frau weigerte sich, Geld anzunehmen. Ich war sprachlos.

Vom Gammelmodus in den Durchrasemodus
Mein Gammelmodus ist noch eine Weile eingeschaltet. Ich sage mir, wenn die Zeit nicht

accident

accident

reicht, nehme ich halt den Bus.“ Und dann sehe ich, wie die Busse hier fahren, rasen durch enge kurvige Strassen, auf der einen Seite geht es steil bergab. Ich fahre an zwei ausgebrannten Bussen vorbei und dann ist klar:
Ich werde keinen einzigen Kilometer mit dem Bus in diesem Land fahren. Auf dem Fahrrad fühle ich mich sicherer, habe das Gefühl, die Kontrolle zu behalten, wenn ich aufpasse. Im Bus wäre ich dem Fahrer hilflos ausgeliefert und so starte ich durch. Trotzdem bleibt die Zeit für mein tägliches Genussprogramm: ein Eis, ein oder zwei Cafe und eine Cola. Gemütlich in der Hängematte liegend, mein Buch dabei lesend.

Und das ist echt eine tolle Erfindung: Cafes, in denen man nicht unbequem auf Plastikstühlen sitzt, sondern gemütlich in einer Hängematte liegt.

great hammok

spending hours in a hammock

Zwei mal habe ich sogar dort schlafen dürfen.

dusty road

loud road

Saigon
In Saigon habe ich die Moeglichkeit in einem Kinderheim zu fotografieren.
Drei Tage bin ich dort bei den Kindern, welche allesamt körperlich und geistig mehr oder weniger schwer beeinträchtigt sind. Ich werde herzlichst aufgenommen, sowohl von den Kindern als auch von den dort arbeitenden, habe alle Freiheiten. Mache über 1000 Fotos, von denen 40-50 gut sind, und mir vier sehr gut gefallen.

childrens home1

in the children’s home

childrens home2

celebrating a christmas party in the children’s home

Und weiter
Noch knapp 100km zur kambodschanischen Grenze und Vietnam zeigt sich noch immer von seiner besten Seite. Ich fahre durch ein kleines Dorf und es gefällt mir so gut. Die Menschen lächeln freundlich, und es herrscht hier eine wunderbar gemütliche,

having a rest

just relax

entspannte Atmosphaere. Hier möchte ich bleiben, finde ein Guesthouse, deren Besitzer mich am liebsten adoptieren möchten. Am nächsten Morgen packen sie mir ein riesiges Lunchpaket mit ein.

myl ast stay in vietnam

my last stay in vietnam

Ich verbrate meine letzten Dong, trinke vier Cafe und dann bin ich in Kambodscha. Fahre noch 30km bis ich ein Guesthouse finde. Sauber, mit eigenem Bad und grossem Fenster. Nach dem Abendessen stelle ich fest: Das Essen ist hier leckerer als in Vietnam.

Ich plane drei Tage ein, um nach Phnom Penh, der Hauptstadt, zu kommen aber alles kommt ganz anders.

Dazu mehr beim nächsten Mal.

More pictures:

One thought on “Some more of Vietnam

  1. Heike, jetzt bin ich aber Neugierig.
    Soll ich schon einen Bauwagen suchen?
    Wie geht es weiter?
    Liebe Grüße aus dem NorthEasternLowerSaxony

    Like

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